AfrikaansArabicBulgarianChinese (Simplified)CzechDanishDutchEnglishFinnishFrenchGermanGreekHungarianIrishItalianJapaneseKannadaNorwegianPolishPortugueseRomanianRussianSpanishSwedishTurkish

Individuelle & lizenzfreie Musik

MUSIK VON MICHAEL GOGOL

Auf dieser Webseite ist nur ein kleiner Ausschnitt meiner musikalischen Arbeiten zu hören. Eine größere Auswahl meiner Tracks findet sich auf SoundCloud. Meine Musik ist außerdem auf Plattformen wie Amazon, Bandcamp, Apple Music, Deezer, Napster, Shazam, Spotify, YouTube Music und vielen weiteren Streamingdiensten verfügbar.

Alles über mich

Michael Gogol

Hier entsteht Klang, der aus Gedanken wächst.

Musik begleitet mich seit meiner frühesten Kindheit. Mit sechs Jahren spielte ich meine ersten Melodien auf der Mundharmonika, mit zehn bekam ich mein erstes Keyboard, und mit sechzehn zog schließlich mein erster Synthesizer bei mir ein. Diese frühen Instrumente waren der Beginn einer Leidenschaft, die mich bis heute antreibt.

Ein prägendes Erlebnis meiner Jugend war die Begegnung mit dem Elektronikpionier Klaus Schulze, der zufällig in derselben Straße wohnte wie meine damalige Freundin – mit der ich bis heute zusammen bin. Sein erstes Studio lag direkt gegenüber am Sportplatz, und als wir uns kennenlernten, arbeitete er gerade an seinem Album Mirage.

Wir verbrachten einen ganzen Nachmittag dort: eine musikalische Vorführung, bei der wir auf dem Fußboden saßen, weil es keine Stühle gab. Schulze saß ebenfalls auf dem Boden, umgeben von Synthesizern, Kabeln und Geräten – ein Kreis aus Technik wie ein Cockpit. Diese Atmosphäre hat mich tief beeindruckt und mein eigenes Studio später geprägt.

Viele Jahre später, 2020, begegneten wir uns zufällig wieder. Wir sahen uns an, beide mit diesem fragenden Blick: „Bist du es…?“ Ohne ein Wort gingen wir weiter. Ich bin sicher, dass er mich genauso wiedererkannt hat wie ich ihn – älter, aber unverkennbar. Und in diesem Moment fiel mir auf, wie sehr er inzwischen seinem Vater ähnelte, den ich aus der Nachbarschaft gut kannte.

Schon in der Schulzeit war ich regelmäßig an Aufführungen beteiligt und spielte im Hintergrund Xylofon und Klavier. Später kamen E‑Gitarre und Bass hinzu, die ich bis heute in meinen Produktionen selbst einspiele. Meine erste E‑Gitarre baute ich sogar selbst aus einem Bausatz: geschliffen, lackiert und mit hochwertiger Technik ausgestattet. Dieses handwerkliche Herangehen half mir, das Instrument wirklich zu verstehen und Klang nicht nur zu hören, sondern zu begreifen.

Musiktheorie habe ich nie gelernt. Ich kann keine Noten lesen und benutze kein Metronom – ich trage Rhythmus, Tonhöhen und Phrasierung im Kopf. Schon als Kind prägte ich mir die Töne einer großen Wersi‑Orgel ein, die ein Nachbarsjunge besaß. Er spielte nach Notenheft, ich spielte dieselben Stücke nur nach Gehör. Diese Fähigkeit begleitet mich bis heute: Ich spiele, was ich höre und denke.

Das macht die Zusammenarbeit mit klassisch ausgebildeten Musikerinnen und Musikern manchmal schwierig, weil sie Notenblätter und BPM‑Angaben erwarten. Mein Zugang ist ein anderer: Ich höre sofort, wenn ein Ton nicht sitzt oder eine Phrase kippt. Einmal bemerkte ich bei einem Sänger, dass ein Ton leicht daneben lag – was nicht gut ankam, aber mein Gehör täuschte mich nicht. In der Produktion habe ich die Stelle später unauffällig korrigiert, denn ich wusste genau, wo der Ton hingehört.

Selbst an meinen analogen Synthesizern spiele ich oft los, bevor das Instrument richtig gestimmt ist. Ich merke erst später, dass ich auf ganz anderen Tasten spiele, weil mein inneres Gehör die Tonhöhe vorgibt und nicht die Beschriftung der Tastatur. Für mich entsteht Musik nicht aus Theorie, sondern aus Intuition.

In meinen heutigen Produktionen arbeite ich oft mit über 100 einzelnen Spuren pro Track. Ich entwickle meine Musik aus komplexen Klanglandschaften heraus, aus denen sich nach und nach Melodien formen. Dieser detailreiche, schichtweise Aufbau ist charakteristisch für meine Arbeitsweise und verleiht meinen Stücken ihre besondere Tiefe und Atmosphäre.

Neben der Musik arbeite ich auch bildnerisch. Ich male mit Acrylfarben, fotografiere und entwickle dreidimensionale Kunstwerke, die ich mit dem 3D‑Drucker forme, anschließend bemale und in Epoxidharz gieße. Diese Arbeiten verbinden Struktur, Farbe und Materialität – ein visueller Gegenpol zu meinen Klanglandschaften, aber mit derselben Liebe zum Detail.

Heute arbeite ich als unabhängiger Elektronikmusiker, Komponist, Fotograf und bildender Künstler. Meine Werke bewegen sich zwischen Ambient, Sounddesign, experimentellen Klangräumen und visueller Kunst – immer mit dem Anspruch, Emotionen, Atmosphäre und Tiefe hörbar und sichtbar zu machen.

In meinem kreativen Prozess verbinde ich Worte und Klänge zu einem stimmigen Ausdruck.Für jede Musikrichtung finde ich den passenden Klang
TOP
error: Content is protected !!